Harvest Exit Plan Indie
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Nicos Großeltern schenken ihm den Obstgarten, den er seine ganze Kindheit lang gehasst hat. Er will ihn leer räumen, verkaufen und nie wieder einen Apfel anfassen. Sechs Gärten, drei Werkzeuge und ein Saisonsystem, das ihm ständig einen neuen Grund liefert, von vorn anzufangen.
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Handlung
Nico verbrachte jeden Sommer seiner Kindheit im Obstgarten seiner Großeltern und machte immer dasselbe: Er hob heruntergefallenes Obst auf. Er hasste es und sagte es nie. Trudi und Klaus freuten sich so sehr über seine Hilfe, dass er ihnen erzählte, es sei der schönste Teil seines Jahres, und sie glaubten ihm. Jahre später sind die beiden zu alt, um den Obstgarten weiter zu bewirtschaften, und überlassen ihn Nico – überzeugt davon, damit das Netteste getan zu haben, was ihnen je eingefallen ist. Er bedankt sich, ohne zu erwähnen, dass sie ihm gerade mehrere Hektar Kindheitstrauma überschrieben haben, und schmiedet einen Plan: alles Obst einsammeln, verkaufen, den Obstgarten verkaufen und nie wieder einen Apfel aufheben. Der Plan hält ungefähr zwanzig Minuten. Irgendwo zwischen dem ersten vollen Korb, dem ersten verdienten Geld und dem ersten Stück Wiese, auf dem nichts mehr liegt, merkt Nico, dass es ihm Spaß macht. Sechs Gärten später ist der Obstgarten endlich leer, und er könnte ihn wie geplant verkaufen. Das tut er nicht.
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